LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER

LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER

Eigentlich hätte Elas Mutter wesentlich mehr Biss für das Karriereleben als ihr Mann, der es nie schafft, befördert zu werden. Er gibt seiner Frau die Schuld: sie sei zu dick, zu unansehnlich. Mit so einer Frau an der Seite, könne man keinen wichtigen Posten bekleiden. Die 1980er waren Jahre des Aufschwungs. Wer viel leistet, wird belohnt – so lautet die Devise. Aber wer waren die Opfer dieses „Höher schneller weiter?“ Dröscher nähert sich mit großem Einfühlungsvermögen – nicht nur der Mutter, sondern auch dem Vater. Am Ende stellt sie fest: Es wird eine Care-Revolution brauchen, wenn wir tatsächlich etwas verändern wollen.