ZÄRTLICHE RISSE

ZÄRTLICHE RISSE

Kohlmeiers Gedichte sind in einer sehr klaren, einfach zu lesenden Sprache verfasst, was sie authentisch macht. Es geht ums Alleinsein. Ums Kennenlernen. Ums Küssen, ums Nachfühlen, ums Heimweh und um die Flucht vor „Stille und tosendem Lärm / Zuneigung und gähnender Einsamkeit“. Die Gedichte sind durchaus pathetisch – aber auf eine so schöne Art und Weise, dass ich mich gar nicht mehr sattlesen konnte.