Titel: Aufruhr der Meerestiere
Autorin: Marie Gamillscheg

Ein Roman, der sehr gelobt wurde, mich aber nicht so recht packen konnte.
Der Erzählton selbst gefiel mir sehr, auch die Beziehung zwischen Vater und Tochter interessierte mich, sie kam mir dann aber zu kurz. Auch konnte ich mich in die Protagonistin nicht so wirklich hineinversetzen.
Am spannendsten fand ich die Forschung zur Meerwalnuss, die nur als Schwarm existiert und für die Erforschung des Klimawandels eine große Rolle spielt. Ginge es nach mir, hätte es gern ein Buch ausschließlich über die Meerwalnuss sein dürfen! (Lustig fand ich, dass Gamillscheg Graz einen Zoo angedichtet hat).
Viele Themen wurden in den Text gepackt: Klimawandel, Vater-Tochter-Beziehung, Angst vor Nähe, Essstörung, Einsamkeit … für meine Verhältnisse war das alles ein bisschen zu viel, ich hätte mir da mehr von einem Thema gewünscht.
Gamillschegs Debütroman “Alles was glänzt” hat mir persönlich wesentlich besser gefallen. 

Titel: Aufruhr der Meerestiere
Autorin: Marie Gamillscheg
Verlag: Luchterhand
Erscheinungsjahr: 2022
Seiten: 304
ISBN: 978–3‑630–87562‑0

Beschreibung und Leseprobe

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