Titel: Die Melodie der Bienen
Autorin: Eileen Garvin

Alice, die ihren Mann durch einen Verkehrsunfall verloren hat und sich seitdem von der Welt zurückzieht, ist Hobbyimkerin. Durch ihre Arbeit in der Bezirksverwaltung bekommt sie mit, dass bald wieder gespritzt werden soll — diesmal mit einem Mittel, das andernorts bereits zu massivem Bienensterben geführt hat.

Der Junge Jake, der aus prekären Verhältnissen kommt, sitzt seit seinem Abschlussjahr im Rollstuhl und findet nicht mehr ins Leben zurück. Harry, ebenfalls ein junger Mann, hat gerade seinen Opa verloren und finanzielle Schwierigkeiten. Er ist äußerst schüchtern – was ihm auch nicht gerade dabei hilft, einen Job zu finden. 

Die Handlung ist jetzt nicht wahnsinnig neu und durchaus auch vorhersehbar: Natürlich sind es die Bienen, die die drei zusammenbringen. Jake, der musikalisch begabt ist, hört sofort, wenn die Bienenkönigin fehlt, und nicht nur das: Er hat auch insgesamt ein offenes Ohr für die Bienenvölker von Alice. Harry wiederum hat zwar Angst vor den stechenden Insekten, aber geschickte Hände, wenn es um den Bau der Beuten geht.
Die beiden Jungs werden für Alice zur Familie – und nicht nur das. Gemeinsam machen sie auf die Gefahr durch aggressive Spritzmittel aufmerksam und müssen dabei einiges in Kauf nehmen.

Vielleicht lag es an den Bienen – ich lese im Moment ja alles zum Thema Bienen – aber ich bin in dieses Buch so richtig hineingekippt. Einfach, weil es so eine schöne Geschichte war (*seufz*)!

Titel: Die Melodie der Bienen
Autorin: Eileen Garvin
Verlag: Piper
Erscheinungsjahr: 2022
Seiten: 464
ISBN: 978–3‑492–07075‑1

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